Via Claudia, das Zentrum von Fließ

Neben den Neubauten schlagen die Architekt_innen eine Pflasterung und Bepflanzung zur Verlangsamung des Verkehrs vor

Wohnen

Ein viergeschoßiger, kompakter Baukörper mit Wohnungen und Gemeinschaftseinrichtungen ermöglicht einen kostengünstigen Bau.

"Weißes Kreuz", "Brunnenhaus"

Die erweiterte Bushaltestelle wird zum überdachten Treffpunkt, also zum "Brunnenhaus" mit vielfältigen öffentlichen Funktionen.

Gemeindeamt

Das Infobüro des zweigeschoßigen Gemeindeamtes orientiert sich zum "Brunnenhaus", am "Marktplatz" liegen das JUZ und ein Friseursalon

Der "Marktplatz"

Dieser Ort wird vor allem durch die Kundschaft des neu entstehenden Lebensmittelgeschäftes belebt.

Qualitätsvolle Freiräume

Die Anordnung der Gebäude und Freiräume erzeugt spannende Platzfolgen und Durchblicke.

Arzt

Der passende Grundriss der neuen Arztpraxis wurde bereits bei der Ideensammlung eingehend behandelt und fand sich im Entwurf wieder.

1. Preis für Architekt Köberl und sein Team

Die Jury hat unter Einbindung der Bevölkerung im Diskussionsprozess eine Entscheidung getroffen.

Rainer Köberl hat mit seinen Mitarbeiterinnen Daniela Kröss und Melanie Haid den Wettbewerb zum neuen Gemeindezentrum in Fließ gewonnen.

Das Siegerprojekt zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass die Bezüge der einzelnen Gebäude eine lebendige, funktionierende Ortsmitte ermöglichen. Sichtbezüge, verschiedene Aufenthaltsbereiche und das Arrangement der Gebäude sollen qualitativ hochwertige öffentliche Räume schaffen. Dem Team ist es wichtig, die dörfliche Atmosphäre mit Bäumen und Pflanzen sowie der Verwendung von Holz und Putz zu unterstützen.

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Wohnen

Um kostengünstig zu Bauen, schlägt das Architekt_innenteam einen kompakten Baukörper vor, also ein Gebäude, das mit wenig verbauter Grundfläche und dafür mehr Geschoßen punktet. Auf 4 Etagen finden nicht nur Wohneinheiten, sondern auch ein Gemeinschaftsraum, eine Waschküche und Fahrradabstellmöglichkeiten Platz. Es ist sogar möglich, einen geschoßverbindenden Wintergarten für die oberen Geschoße zu schaffen.

Gemeindeamt

Das neue Gemeindeamt erstreckt sich über zwei Geschoße, wobei im Erdgeschoß der Infobereich und ein Gemeinschaftsbüro und im Obergeschoß neben dem Bürgermeisterbüro auch der Ratsaal und ein Sitzungszimmer angeordnet sind. Dort ist auch genug Platz für Publikum bei Sitzungen. Ein kleiner Balkon bietet einen Pausenbereich im Freien.

Das "Weiße Kreuz" und das "Brunnenhaus"

Die Bushaltestelle, die direkt an den Info-Bereich des Gemeindeamtes anschließt verbindet wichtige Dienstleistungen wie ein Lebensmittelgeschäft, den Arzt sowie das Gemeindeamt. Weil dieser Ort viel mehr als eine Ein- und Ausstiegsstelle ist – ein Treffpunkt – entsteht dort auch ein überdachter, ruhiger Bereich mit Sitzmöglichkeiten, einem Brunnen und einer Sicht- und Wegverbindung zum Marktplatz - das "Brunnenhaus". Kleine Feste, eine überdachte Bar oder eine Musikbühne sind hier möglich.

Der "Marktplatz"

Ein neues Lebensmittelgeschäft sorgt für einen belebteren Ort. Geparkt wird größtenteils in der darunter liegenden Tiefgarage. Ein Raum für die Jugend grenzt direkt an diesen Platz, genauso wie der Friseursalon. Imker- und Gartenbauverein haben dort ihren Zugang zu den Lagern. Durch den Erhalt des "rätischen Hauses" kann ein großer Baum gepflanzt werden um den herum Sitzmöglichkeiten entstehen.

Arzt

Die neue Arztpraxis ist über das "Brunnenhaus" ebenerdig erreichbar. Sie ist ideal auf die Bedingungen des Ortes abgestimmt. Eingang, Vorbereich und Wartezone sind zum "Marktplatz" hin orientiert, Behandlungs- und Gesprächsräume liegen im ruhigeren Bereich im Osten.

Via Claudia

Die Dorfstraße bildet für die Architekt_innen einen wesentlichen Teil des zentralen Dorfraums, deshalb schlagen sie neben den Neubauaktivitäten eine Pflasterung sowie eine Baumpflanzung vor um einerseits den motorisierten Verkehr zu verlangsamen und andererseits den Raum qualitativ aufzuwerten.

 

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